Erwärme den Honig leicht, falls er zu fest ist. Er sollte flüssig, aber nicht heiß sein, damit er sich gut mit den anderen Zutaten verbindet.
Vermische Weizenmehl, Roggenmehl und das Lebkuchengewürz in einer großen Schüssel gründlich, damit sich alle Aromen gleichmäßig verteilen.
Rühre die Eier und den flüssigen Honig unter die Mehlmischung.
Löse das Hirschhornsalz in der Hälfte der Milch und die Pottasche in der anderen Hälfte vollständig auf. Beide Triebmittel müssen sich gut lösen, damit der Teig gleichmäßig aufgeht.
Gib die gelösten Triebmittel zum Teig und knete alles zu einem glatten, leicht klebrigen Teig. Wickle ihn in Frischhaltefolie oder lege ihn in eine verschließbare Dose. Lasse ihn mindestens 24 Stunden bei Raumtemperatur ruhen, damit sich Geschmack entwickeln kann.
Bestäube die Arbeitsfläche mit Mehl. Rolle den Teig etwa 1 cm dick aus und falte ihn einmal von beiden Seiten zur Mitte hin. Rolle ihn anschließend wieder 5–8 mm dick aus. Das Falten sorgt für mehr Stabilität und Struktur im fertigen Lebkuchen.
Stich aus dem Teig beliebige Formen aus – Herzen, Sterne oder klassische runde Lebkuchen. Lege sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech.
Bestreiche die Lebkuchen vor dem Backen dünn mit Milch. Dadurch bekommen sie eine schöne Oberfläche und trocknen nicht aus.
Backe die Lebkuchen im vorgeheizten Backofen bei 180 °C für 12–18 Minuten, je nach Dicke. Öffne zwischendurch kurz die Ofentür, um Dampf abzulassen. Die Lebkuchen sollten braun, aber nicht zu dunkel sein.
Lass die Lebkuchen vollständig auskühlen und verziere sie nach Belieben mit Zuckerguss. Du kannst fertige Zuckerschrift verwenden oder einen einfachen Guss aus Staubzucker und etwas Eiweiß anrühren.