Panettone
Gestern im Rätsel war der Panettone gesucht. Dieser italienische luftige Kuchen ist für mich eines der leckersten Köstlichkeiten in der Weihnachtszeit. Heute gibt’s daher ein paar spannende Infos über den Panettone.
Der Panettone hat seinen Ursprung in Mailand und ist ein klassisches Weihnachtsgebäck. Der Panettone entstand in seiner heutigen luftigen Form im Jahre 1919. Zuvor war er eher flach und kompakt, die Bezeichnung „Panettone“ trägt er aber schon mindestens seit dem 16. Jahrhundert. Der ursprung des Namens ist nicht ganz klar, vermutlich leitet er sich vom italienischen Wort „panetto“ für „kleines Brot“ ab. Mit der Endung „-one“ wird daraus „großes Brot“. Es gibt aber auch eine andere Legende, dass der Panettone von einem Toni erfunden wurde und „Pane di Toni“ (Tonis Brot) hieß.
Der Panettone wird traditionell aus einem Weizen-Sauerteig hergestellt, dieser heißt auf Italienisch „lievito madre“, was „Mutterhefe“ bedeutet. Durch den Sauerteig hat der Panettone eine sehr lange Gehzeit (von mehr als 2 Tagen) und bekommt dadurch sein typisches Aroma. In den Teig kommt klassisch noch Butter, Eigelb, Zucker, Zitronat, Orangeat und Sultaninen. Sultaninen sind Rosinen aus weißen Trauben, die heller und besonders süß sind. Der reichhaltige Teig muss mit viel Geduld und Sorgfalt zubereitet werden, Panettone gilt daher als eines der schwierigsten Gebäcke und ist etwas für erfahrene Bäcker.
Der Panettone wird in einer hohen runden Papierform gebacken, damit er seine typische Form bekommt. Nach dem Backen wird der Panettone noch kopfüber aufgehängt, damit er nicht zusammenfällt und seine Luftigkeit behält.
Panettone gibt es neben dem klassischen auch in vielen anderen Varianten. Mit Schokostückchen schmeckt er mir besonders lecker, aber es gibt ihn auch mit Nüssen oder noch anderen Trockenfrüchten.
Wenn du wissen möchtest, wie Panettone gemacht wird oder du ihn selber backen möchtest, dann habe ich hier ein tolles Video von meinem Lieblingsbäcker auf YouTube für dich.





