Spaghetti Cacio e Pepe

Spaghetti Cacio e Pepe

Spaghetti Cacio e Pepe ist ein römischer Pasta-Klassiker, der trotz oder gerade wegen seiner wenigen Zutaten unglaublich lecker schmeckt. Der Name bedeutet übersetzt „Käse und Pfeffer“ und mit diesen beiden Zutaten bekommst du eine wunderbar cremige und aromatische Sauce, die deine Spaghetti perfekt umhüllt. Der würzige Pecorino-Käse und der frisch geröstete Pfeffer geben dem Gericht einen einzigartigen Geschmack, der dich direkt nach Italien bringt.

Spaghetti Cacio e Pepe

Wo liegt der Ursprung der Spaghetti Cacio e Pepe?

Cacio e Pepe ist ein traditionelles Gericht aus der römischen Küche und stammen aus der Region Latium. Der Name kommt von den beiden Zutaten „Cacio“ (Käse) und „Pepe“ (Pfeffer), die neben den Nudeln (und dem Nudelwasser) das komplette Gericht ausmachen. Cacio e Pepe wurde wahrscheinlich von Hirten erfunden, die den Hartkäse, Pfeffer und die Nudeln wegen ihrer langen Haltbarkeit gut mitnehmen konnten. Cacio e Pepe gehört zu den klassischen römischen Pastagerichten und bildet die Grundlage für die weiteren berühmten Nudelgerichte Gricia, Amatriciana und Carbonara.

Spaghetti Cacio e Pepe

Welche Zutaten benötige ich für die Spaghetti Cacio e Pepe?

Für Spaghetti Cacio e Pepe benötigst du eigentlich nur 3 Zutaten (und etwas Salz fürs Nudelwasser). Die Sauce besteht nur aus Käse (Cacio), Pfeffer (Pepe) und das stärkehaltige Nudelwasser sorgt dafür, dass die Sauce eine unwiderstehliche Cremigkeit bekommen.
Hier sind alle Zutaten im Überblick:

  • 400 g Spaghetti: Spaghetti eignen sich sehr gut, da sich die Sauce wunderbar um die Nudeln legt und du sie überall bekommst. Traditionell werden Tonnarelli verwendet, das sind etwas dickere, quadratische Eier-Spaghetti. Aber auch Rigatoni, Bucatini oder Maccaroni werden gerne für Cacio e Pepe verwendet.
  • 200 g Pecorino Romano: Pecorino Romano ist ein würziger, Schafskäse und verleiht dem Gericht seinen charakteristischen Geschmack. Statt Pecorino kannst du auch Parmesan verwenden, dann wird das Gericht aber etwas milder im Geschmack. Neben Pecorino Romano gibt es auch Pecorino Sardo, der noch würziger und intensiver im Geschmack ist. Diesen vermischt du am besten mit Parmesan, damit die Sauce etwas milder wird.
  • 1 EL Pfefferkörner: Für das volle Aroma werden die Pfefferkörner zuerst angeröstet und dann grob im Mörser zerstoßen. So bekommt das Gericht eine wunderbare, pfeffrige Note.
  • Salz: Für das Nudelwasser brauchst du noch Salz, hier nimmst du am besten nur halb so viel wie sonst, da der Pecorino schon sehr salzig ist und auch Nudelwasser für die Sauce verwendet wird.

Das sind alle Zutaten, die du für deine Spaghetti Cacio e Pepe benötigst. Wie bei vielen klassischen italienischen Gerichten steht die Qualität der Zutaten im Vordergrund. So ergeben auch nur drei Zutaten ein richtig leckeres Essen.

Spaghetti Cacio e Pepe

Wie bereite ich die Spaghetti Cacio e Pepe zu?

Die Zubereitung der Spaghetti Cacio e Pepe ist ziemlich schnell gemacht und braucht nicht viel länger als die Spaghetti zu kochen. Hier kommt die Schritt-für-Schritt-Anleitung:

  1. Pasta kochen: Koche die Spaghetti in einem großen Topf mit möglichst wenig Wasser, damit die Stärke im Wasser konzentrierter ist. Salze das Wasser nur leicht und koche die Nudeln nach Packungsanweisung al dente.
  2. Pfeffer rösten: Während die Pasta kocht, gib die Pfefferkörner in eine trockene Pfanne und röste sie leicht an, bis sie zu duften beginnen. Zerstoße sie dann im Mörser in gröbere und feinere Stücke. Wenn du keinen Mörser hast, kannst du den gemahlenen Pfeffer aus der Mühle anrösten, den solltest du nur kurz rösten, damit er nicht verbrennt.
  3. Käse reiben: Reibe den Pecorino Romano fein, damit er sich später gut in der Sauce auflöst und gib ihn in eine Schüssel.
  4. Käse-Paste herstellen: Schöpfe etwa eine Tasse des heißen Nudelwassers ab und stelle es beiseite. Gib den gemahlenen Pfeffer zum Käse in die Schüssel. Füge esslöffelweise das heiße Nudelwasser zum Käse und rühre kräftig mit dem Schneebesen, bis eine glatte Paste entsteht.
  5. Spaghetti in die Pfanne geben: Sobald die Spaghetti fertig sind, schöpfe sie mit einer Zange direkt aus dem Kochwasser in die Pfanne, sodass etwas Nudelwasser mitgeht. Die Pfanne sollte nicht mehr auf der Herdplatte stehen, damit der Käse nicht zu heiß wird. Rühre nun die Käse-Paste unter die Spaghetti und schwenke alles kräftig, damit sich die Sauce gut verteilt. Füge bei Bedarf noch etwas Nudelwasser hinzu, bis du eine cremige Konsistenz erreicht hast. Falls die Sauce zu flüssig ist, kannst du noch etwas geriebenen Käse hinzufügen.
  6. Sofort servieren: Richte die Spaghetti Cacio e Pepe auf (vorgewärmten) Tellern an und serviere sie sofort. Du kannst noch etwas frisch gemahlenen Pfeffer darüber streuen, wenn du magst.

Das war es auch schon! Deine Spaghetti Cacio e Pepe sind jetzt fertig und bereit zum Genießen. Die Zubereitung ist zwar etwas ungewöhnlich, aber so wird die Sauce richtig cremig und lecker.

Spaghetti Cacio e Pepe

Tipps und Tricks für die perfekten Spaghetti Cacio e Pepe

Damit deine Spaghetti Cacio e Pepe richtig gut gelingen, habe ich hier ein paar Tipps für dich:

  • Nudeln in wenig Wasser kochen: Koche die Nudeln in möglichst wenig Wasser, damit die Stärke im Wasser konzentrierter ist. So wird die Sauce später cremiger.
  • Nudelwasser nicht zu heiß verwenden: Verwende das Nudelwasser, nicht direkt aus dem Topf, sondern schöpfe es mit einer Tasse und gib es dann Löffelweise zum Käse. Das Wasser sollte nicht heißer als 60 °C sein, damit der Käse nicht klumpt.
  • Käse fein reiben: Reibe den Pecorino sehr fein, damit er sich besser in der Sauce auflöst und richtig cremig wird.
  • Pfeffer frisch Rösten und Mahlen: Röste die Pfefferkörner in der Pfanne an, damit sie ihr volles Aroma entfalten. Zerstoße sie dann im Mörser, damit du feinere und gröbere Stücke hast, für mehr Textur.
  • Sofort servieren: Spaghetti Cacio e Pepe solltest du sofort servieren, da die Sauce schnell fester wird, wenn sie abkühlt.
  • Vorgewärmte Teller verwenden: Für die Spaghetti Cacio e Pepe nimmst du am besten vorgewärmte Teller, da die Pasta beim Servieren schon nicht mehr so heiß ist und so noch länger warm bleibt.

Das sind meine Tipps, damit deine Spaghetti Cacio e Pepe perfekt gelingen. Falls du noch weitere Tipps hast, die ich vergessen habe, dann schreibe sie gerne in die Kommentare.

Kreative Ideen und Variationen für die Spaghetti Cacio e Pepe

Die Spaghetti Cacio e Pepe schmecken klassisch schon richtig lecker, aber du kannst auch kreativ werden und das Gericht nach deinem Geschmack anpassen:

  • Mit Zitrone: Mit etwas Zitroneabrieb oder dem Saft einer halben Zitrone bekommt das Gericht eine angenehme Zitrusnote.
  • Mit Butter: Für eine extra cremige Sauce kannst du zum Schluss noch etwas Butter unter die Pasta rühren.
  • Mit Parmesan: Wenn du keinen Pecorino Romano hast oder ihn zu würzig findest, kannst du auch Parmesan verwenden oder die beiden Käsesorten mischen.
  • Mit Trüffel: Für eine luxuriösere Variante kannst du etwas Trüffelöl oder frisch gehobelten Trüffel über die fertigen Spaghetti geben.
  • Mit Gemüse: Wenn du die Nudeln etwas gesünder machen möchtest, kannst du zum Schluss noch etwas gebratenes Gemüse wie Zucchini, Paprika oder Erbsen unterheben.
  • Carbonara: Cacio e Pepe ist eine Vorstufe der Carbonara. Wenn du noch ein paar Eier in die Pecorino-Paste rührst und gebratene Speck (klassisch Guanciale) hinzufügst, bekommst du die klassische Carbonara.

So kannst du deine Spaghetti Cacio e Pepe individuell gestalten und an deinen Geschmack anpassen.

Jetzt bist du dran!

Das war mein Rezept für super leckere Spaghetti Cacio e Pepe. Dieses Gericht besteht zwar nur aus sehr wenigen Zutaten, doch der Geschmack ist einfach köstlich. Probier es unbedingt aus und ich bin mir sicher, du wirst von dieser Pasta genau so begeistert sein wie ich!

Wenn du das Rezept getestet hast, freue ich mich sehr über dein Feedback und deine Sterne-Bewertung. Das hilft mir, meine Rezepte zu verbessern und anderen Kochbegeisterten bei der Suche nach einem leckeren Rezept.

Spaghetti Cacio e Pepe

Spaghetti Cacio e Pepe

Spaghetti Cacio e Pepe ist ein römischer Pasta-Klassiker, der trotz oder gerade wegen seiner wenigen Zutaten unglaublich lecker schmeckt.
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Vorbereitung 5 Minuten
Zubereitung 15 Minuten
Gesamtzeit 20 Minuten
Gericht Pasta
Küche Italienisch
Portionen 4 Portionen
Kalorien 560 kcal

Zutaten
  

  • 400 g Spaghetti
  • 200 g Pecorino Romano
  • 1 EL Pfefferkörner
  • Salz (für das Nudelwasser)

Zubereitung
 

  • Koche die Spaghetti in einem großen Topf mit möglichst wenig Wasser, damit das Nudelwasser schön stärkehaltig wird. Salze das Wasser nur leicht und koche die Nudeln al dente.
  • Röste die Pfefferkörner in einer trockenen Pfanne leicht an, bis sie duften. Zerstoße sie anschließend im Mörser grob. Wenn du keinen Mörser hast, kannst du Pfeffer aus der Mühle kurz anrösten.
  • Reibe den Pecorino Romano fein, damit er sich später gut in der Sauce auflöst, und gib ihn in eine Schüssel.
  • Schöpfe eine Tasse heißes Nudelwasser ab und lasse es eine halbe Minute abkühlen. Gib den gemahlenen Pfeffer zum Käse und rühre esslöffelweise Nudelwasser aus der Tasse unter, bis eine glatte, cremige Paste entsteht.
    Spaghetti Cacio e Pepe
  • Gib die heißen Spaghetti direkt aus dem Topf in die Pfanne, damit etwas Nudelwasser mitkommt. Nimm die Pfanne vom Herd, rühre die Käse-Paste unter und schwenke alles kräftig. Gib bei Bedarf mehr Nudelwasser oder Käse hinzu, bis die Sauce cremig ist.
  • Richte die Spaghetti auf vorgewärmten Tellern an und bestreue sie mit etwas frisch gemahlenem Pfeffer. Serviere sie sofort.
    Spaghetti Cacio e Pepe

Notizen

  • Das Nudelwasser sollte kurz abkühlen bevor du es zum Käse gibst, da er sonst klumpen kann.
  • Traditionell werden für Cacio e Pepe Tonnarelli verwendet, das sind etwas dickere, quadratische Eier-Spaghetti. Aber auch Rigatoni, Bucatini oder Maccaroni werden gerne für Cacio e Pepe verwendet.

Nährwerte

Kalorien: 560kcal
Keyword Käse, Pfeffer, Spaghetti, vegetarisch
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Inspirationen und Quellen für dieses Rezept

Dieses Rezept habe ich schon sehr oft in verschiedenen Youtube-Videos gesehen und war immer wieder begeistert, wie aus diesen Zutaten ein so cremiges und leckeres Gericht entstehen kann.

Für mein Rezept und die Variationen habe ich mich von folgenden Quellen inspirieren lassen:

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