Okonomiyaki

Okonomiyaki – Japanischer Pfannkuchen mit Weißkohl

Heute geht es nach Japan und wir machen Okonomiyaki, das sind herzhafte gefüllte Pfannkuchen mit Weißkohl und weiteren Zutaten nach Wahl. Getoppt wird das ganze mit einer leckeren Sauce, japanischer Mayonnaise und einigen typischen japanischen Toppings. Okonomiyaki ist ein super leckerer Snack und schmeckt besonders gut mit einem frischen Salat. Also wenn du jetzt Lust auf eine köstliche japanische Leckerei hast, dann bist du hier genau richtig.

Okonomiyaki – Japanischer Pfannkuchen mit Weißkohl

Was ist Okonomiyaki?

Okonomiyaki (お好み焼き) ist ein beliebtes japanisches Streetfood, das oft als „japanischer Pfannkuchen“ oder auch „japanische Pizza“ bezeichnet wird. Typischerweise besteht ein Okonomiyaki aus einem Teig aus Mehl, Eiern und Dashi-Brühe und fein geschnittenem Kohl. Der Name setzt sich aus „Okonomi“ (お好み – „wie es dir gefällt“) und „Yaki“ (焼き – „gegrillt/gebraten“) zusammen – und genau das beschreibt das Gericht perfekt! Du kannst nämlich den Teig nach Belieben füllen, egal ob Meeresfrüchte, Gemüse, Fisch, Fleisch oder etwas anderes.

Okonomiyaki gibt es in 2 Varianten: dem Osaka-Style oder dem Hiroshima-Style. Beim Osaka-Style werden alle Zutaten gleich in den Teig gerührt. Diese Variante zeige ich dir in diesem Rezept. Bei dem Hiroshima-Style wird erst der Teig gebraten und dann die Zutaten einzeln darüber gestapelt. Häufig werden auch gebratene Soba-Nudeln mit darauf geschichtet.

Okonomiyaki schmecken besonders lecker mit einem saftigen Salat, wie wäre es denn zum Beispiel mit einem Asiatischen Gurkensalat mit Sesam ?

Welche Zutaten benötige ich für Okonomiyaki?

Für Okonomiyaki brauchst du neben Mehl, Eiern und Kohl einige japanische Zutaten, die du in einem Asialaden kaufen kannst. Die Zutaten für 2 Portionen habe ich hier für dich zusammengestellt:

Für den Teig:

  • 100 g Mehl: Ist die Basis für einen glatten und geschmeidigen Teig. Meistes wird Weizenmehl verwendet, aber du kannst auch ein anderes Mehl verwenden.
  • 100 ml Dashi-Brühe: Dashi ist eine japanische Fischbrühe, du findest sie im Asialaden. Sie gibt dem Teig eine herzhafte Note. Alternativ kannst du auch Wasser verwenden.
  • 1 Ei: Bindet alle Zutaten und sorgt für eine schöne Konsistenz.
  • 1 Prise Salz: Rundet den Teig geschmacklich ab.
  • Öl: Zum Braten benötigst du etwas Öl. Am besten ein neutrales Öl, wie Rapsöl.

Für die Füllung:

  • 300 g Kohl: Der Kohl ist die basis der Füllung. Weißkohl oder Chinakohl sind am besten geeignet.
  • 100 g Füllung nach Wahl: Deine Okonomiyaki kannst du nach Belieben mit Fleisch, Gemüse, Meeresfrüchten oder Pilzen füllen. Ich habe Paprika genommen. Weiter unten findest du noch einige konkrete Ideen.
Okonomiyaki – Japanischer Pfannkuchen mit Weißkohl

Saucen:

  • Okonomiyaki Sauce: Gibt den Okonomiyaki den klassischen Geschmack. Du kannst sie im Asialaden kaufen oder aus Ketchup und Worcestershiresauce selben machen (die genaue Anleitung findest du weiter unten).
  • Mayonnaise: Für eine cremige Note und mehr Geschmack. Am besten schmeckt dazu japanische Mayonnaise.

Topping:

  • 1 EL Aonori (Seetang): Aonori ist grüner Seetang, der als feines Pulver über die Okonomiyaki gestreut wird.
  • 8 EL Katsuobushi (Bonitoflocken): Diese Flocken aus getrocknetem Fisch geben dem Okonomiyaki einen tollen Umami-Geschmack.
  • 2 TL Beni Shoga (roter eingelegter Ingwer): Dieser Ingwer gibt dem Okonomiyaki einen frischen Geschmack und sieht auch besonders schön aus.

Das sind alle Zutaten, die du brauchst, um leckere Okonomiyaki zu machen. Es sind zwar einige exotische Zutaten dabei, aber diese bekommst du einfach im Asialaden.

Hast du alles beisammen? Dann kannst du mit der Zubereitung loslegen!

Wie bereite ich die Okonomiyaki zu?

Die Zubereitung der japanischen Pfannkuchen ist ziemlich leicht und unterscheidet sich kaum von der klassischen Pfannkuchenzubereitung.

  1. Teig zubereiten:
    • Vermische in einer großen Schüssel 100 g Mehl100 ml Dashi Brühe1 Ei und 1 Prise Salz. Rühre, bis ein glatter Teig entsteht.
  2. Füllung vorbereiten:
    • Wasche den Kohl, schneide ihn fein und gib ihn zum Teig in die Schüssel.
    • Schneide deine gewählte Füllung in kleine Stöcke und geben sie ebenfalls zum Teig.
  3. Teig und Füllung kombinieren:
    • Hebe den fein geschnittenen Kohl und die vorbereitete Füllung unter den Teig. Vermische alles gründlich, sodass sich die Zutaten gleichmäßig verteilen.
  4. Okonomiyaki braten:
    • Erhitze in einer beschichteten Pfanne etwas Öl.
    • Gib eine Portion des Teigs in die Pfanne und forme daraus einen runden Pfannkuchen.
    • Brate das Okonomiyaki bei mittlerer Hitze ca. 4-5 Minuten, bis die Unterseite goldbraun ist.
    • Wende den Pfannkuchen vorsichtig mit einem Pfannenwender und brate die andere Seite nochmal 4-5 Minuten an.
    • Backe so viele Okonomiyaki, bis der Teig aufgebraucht ist.
Okonomiyaki
  1. Verfeinern und servieren:
    • Nimm das fertige Okonomiyaki aus der Pfanne und lege es auf einen Teller.
    • Bestreiche es mit etwas Okonomiyaki Sauce und gib etwas Mayonnaise in einem Muster darüber.
    • Streue abschließend etwas Aonori und Katsuobushi darüber und vollende mit dem eingelegten Ingwer.

Das war es auch schon, deine Okonomiyaki sind fertig und bereit verspeist zu werden!

Wie mache ich die Okonomiyaki-Sauce?

Die klassische Sauce kannst du auch ganz einfach selber aus Ketchup und Worcestershiresauce machen. Dafür benötigst du:

  • 4 EL Ketchup
  • 3 EL Worcestershiresauce
  • 1 EL Sojasauce oder Fischsauce
  • etwas Zucker nach Geschmack

Diese Zutaten musst du einfach nur vermischen und fertig ist die leckere Okonomiyaki Sauce!

Tipps und Tricks für die perfekten Okonomiyaki

Damit deine Okonomiyaki perfekt gelingen, habe ich hier noch ein paar Tipps und Tricks für dich:

  • Teig gut verrühren: Rühre den Teig gut durch, damit die Füllung gut verteilt wird und der Teig überall die gleiche Konsistenz hat.
  • Pfanne vorheizen: Achte darauf, dass die Pfanne richtig heiß ist, bevor du den Teig hineingibst. So werden die Okonomiyaki außen schön knusprig.
  • Okonomiyaki vorsichtig wenden: Verwende zwei Pfannenwender, um das Okonomiyaki leichter zu wenden. Alternativ kannst du einen Teller verkehrt auf das Okonomiyaki legen und die Pfanne mit dem Teller umdrehen. Anderschließend kannst du das Okonomiyaki vom Teller wieder in die Pfanne schieben.
  • Pfannkuchen nicht flachdrücken: Drücke beim braten das Okonomiyaki nicht flach, damit es schön lustig bleibt.
  • Kreativ sein.: Die Okonomiyaki kannst du ganz nach deinem Geschmack anpassen. Okonomiyaki bedeutet übersetzt etwa: gebraten, wie es dir gefällt, du kannst also wirklich alles hineintun. Im nächsten Abschnitt findest du noch einige Konkrete Ideen.

Das waren meine Tipps und Tricks, damit dein Okonomiyaki perfekt gelingt. Hast du noch eigene Tipps? Dann teile sie gerne in den Kommentaren!

Okonomiyaki – Japanischer Pfannkuchen mit Weißkohl

Füllungsideen für deine Okonomiyaki

Die Okonomiyaki sind richtig Vielseitig und du kannst sie mit einer Vielzahl an Füllungen zubereiten, nicht umsonst bedeutet Okonomi übersetzt wie es dir gefällt. Okonomiyaki eignen sich gut um Reste aufzubrauchen, aber du suchst dir gezielt eine leckere Füllung aus. Damit du ein paar Ideen bekommst, gibt es jetzt einige Vorschläge:

  1. Füllungen mit Fleisch:
    • Schweinebauch
    • Speck oder Backon
    • Rinderfilet
    • Schinken
    • Hühnchen
    • Entenfleisch
  1. Füllungen mit Meeresfrüchten:
    • Garnelen
    • Surimi
    • Tintenfisch
    • Octopus
    • Krabbenfleisch
    • Thunfisch
    • Lachs
    • Makrele
  1. Füllungen mit Gemüse:
    • Karotten
    • Frühlingszwiebeln
    • Zucchini
    • Kohlrabi
    • Paprika
    • Mais
    • Lauch
    • Bambussprossen
    • Kartoffeln
    • Radieschen
  1. Sonstige Füllungen:
    • Käse
    • Nudeln
    • Ananas
    • Bananen
    • Reis

Das waren einige leckere Füllungsideen für dein Okonomiyaki. Denke daran, dass du die Füllungen schön klein schneidest, damit der Teig gut zusammenhält.

Natürlich kannst du alles Nehmen, was dir gefällt und dein Okonomiyaki individuell gestalten.

Kreative Variationen für deine Okonomiyaki

Bei den japanischen Pfannkuchen kannst du aber nicht nur die Füllung variieren, auch den Teig kannst du gut abwandeln. Hier einige Ideen:

  • Veganer Teig: Für eine veganische Version kannst du die Eier auch weglassen und statt Dashi-Brühe Wasser verwenden und etwas Misopaste dazugeben.
  • Luftiger Teig: Um den Teig noch luftiger zu machen, kannst du auch etwas Backpulver dazugeben.
  • Hiroshima-Style: Wenn du die Zutaten nicht alle im Teig haben möchtest, brätst du den Teig an und schichtest die restlichen Zutaten einzeln darauf. Zum Schluss musst du es nur noch wenden.
  • Mit Yamswurzel: In Japan wird auch oft auch eine längliche Yamswurzel Nagaimo mit in den Teig gerieben. Diese Yamssorte wirst du jedoch auch im Asialaden nicht sicher finden.
  • Rösti-Style: Um etwas mehr Richtung Rösti zu gehen, kannst du auch etwas Kartoffel in den Teig reiben.
  • Bunter Teig: Um den Teig noch farbenfroher zu machen, kannst du den Weißkohl durch Rotkohl ersetzen.

Das waren einige kreative Variationen, wie du die Okonomiyaki noch individueller gestalten kannst. Hast du noch Ideen? Dann teile sie doch gerne in den Kommentaren!

Okonomiyaki – Japanischer Pfannkuchen mit Weißkohl

Jetzt bist du dran!

Das war mein Rezept für super leckere japanische Pfannkuchen. Die Okonomiyaki sind ein köstlicher Snack und eigenen sich hervorragend als Mittagessen. Sie sind ein richtiger Klassiker der japanischen Küche und eine tolle Erwerbung deines kulinarischen Horizonts.

Ich hoffe, du probierst die Okonomiyaki aus und es schmeckt dir genauso gut wie mir. Falls dich das Rezept überzeugt hat, teile es gerne mit deinen Freunden und deiner Familie. Und lass mich gerne in den Kommentaren wissen, wie es dir gefallen hat. Ich freue mich immer über dein Feedback und deine Sterne-Bewertung! Mit deiner Bewertung hilfst du mir meine Rezepte zu verbessern und anderen Lesern bei der Entscheidung.

Okonomiyaki

Okonomiyaki – Japanischer Pfannkuchen

Okonomiyaki ist ein herzhafter japanischer Pfannkuchen mit Kohl und Füllung nach Wahl, verschiedenen Toppings und einer würzigen Sauce. Einfach und lecker!r!
Noch keine Bewertungen
Vorbereitung 15 Minuten
Zubereitung 10 Minuten
Gesamtzeit 25 Minuten
Gericht Snack
Küche Japanisch
Portionen 2 Portionen

Zutaten
  

Für den Teig

  • 100 g Mehl
  • 100 ml Dashi Brühe
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • Öl zum Braten

Für die Füllung

  • 300 g Kohl (Weißkohl oder Chinakohl)
  • 100 g Füllung nach Wahl (Fleisch, Gemüse, Meeresfrüchte, Pilze)

Saucen

  • Okonomiyaki Sauce
  • Mayonnaise (japanisch)

Toppings

  • 1 EL Aonori (Seetangpulver)
  • 8 EL Katsuobushi (Bonitoflocken)
  • 2 TL Beni Shoga (roter eingelegter Ingwer)

Zubereitung
 

  • Vermische in einer großen Schüssel Mehl, Dashi Brühe, Ei und Salz zu einem glatten Teig.
  • Wasche den Kohl, schneide ihn fein und gib ihn zum Teig.
  • Schneide deine gewählte Füllung in kleine Stücke und gib sie ebenfalls zum Teig. Rühre alles gut um.
  • Erhitze etwas Öl in einer Pfanne.
  • Gib eine Portion des Teigs in die Pfanne und forme einen runden Pfannkuchen.
  • Brate das Okonomiyaki bei mittlerer Hitze ca. 4-5 Minuten, bis die Unterseite goldbraun ist.
  • Wende den Pfannkuchen vorsichtig und brate die andere Seite erneut 4-5 Minuten.
  • Nimm das fertige Okonomiyaki aus der Pfanne und lege es auf einen Teller.
  • Bestreiche es mit Okonomiyaki Sauce und verziere es mit Mayonnaise.
  • Streue Aonori und Katsuobushi darüber und verfeinere mit eingelegtem Ingwer.
Keyword Pfannkuchen
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Inspirationen und Quellen

Dieses leckere gericht habe ich in vielen YouTube-Videos gesehen und auch schon einige male selber gemacht. Die folgenden Quellen habe ich mir angeschaut und einige Ideen daraus übernommen:

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