Spannende Infos zu Lebkuchen
Die Lösung von gestern ist natürlich Lebkuchen! Wenn du mehr über Lebkuchen erfahren möchtest, dann habe ich jetzt was für dich.
Was sind Lebkuchen genau?
Lebkuchen sind ein ziemlich süßes und eher trockenes Gebäck. Daher ist er besonders lange haltbar. Mit seinen vielen Gewürzen und dem Honig hat er einen ganz besonderen und kräftigen Geschmack. Die typischen Gewürze im Lebkuchen sind Anis, Fenchel, Ingwer, Kardamom, Koriander, Macis, Muskat, Nelken, Piment und Zimt. Damit der Lebkuchen schön locker wird, werden klassisch die Backtriebmittel Hirschhornsalz und Pottasche verwendet. Das Hirschhornsalz trägt ebenfalls zum typischen Geschmack und der braunen Farbe des Lebkuchens bei. Mit Backpulver lässt sich Lebkuchen zwar auch backen, aber der Geschmack ist dann nicht ganz so lecker.
Bei Lebkuchen kann man in zwei grobe Kategorien unterscheiden: Oblatenlebkuchen und Braune Lebkuchen. Braune Lebkuchen bestehen aus Teigen mit mehr Mehl und häufig auch einem Teil Roggenmehl. Oblatenlebkuchen werden auf Oblaten (eine ganz dünne Teigplatte) gebacken und ihr Teig enthält meist Nüsse und getrocknete Früchte. Sie sind deshalb auch weicher und saftiger als braune Lebkuchen.
Seit wann gibt es Lebkuchen?
Erste Kuchen, die mit Honig hergestellt wurden, gab es schon im alten Ägypten, auch die Römer kannten Honigkuchen.
So wie wir die Lebkuchen heute kennen, wurden sie in Belgien erfunden und haben sich im 13. Jahrhundert schon in einigen deutschen Städten verbreitet. Lebkuchen wurden häufig in Klöstern gebacken und war wegen der langen Haltbarkeit sehr beliebt. In dieser Zeit sind die immer noch bekannten Nürnberger Lebkuchen und Aachener Printen entstanden. Weil die meisten Gewürze für Lebkuchen aus fernen Ländern kamen, konnten sie nur in großen Städten gebacken werden, die an Handelsstrecken lagen.
Woher hat Lebkuchen seinen Namen?
Das zweite Teil im Lebkuchen ist „Kuchen“ und ist klar. Der erste Teil hat nichts mit „Leben“ zu tun, sondern leitet sich vermutlich vom mittelhochdeutschen Wort „leip“ ab, was so viel wie „Brot“ bedeutet. Eine andere Möglichkeit ist, dass es vom mittellateinischen Wort „libum“ für „Fladen“ abgeleitet ist. Demnach bedeutet Lebkuchen so viel wie „Brotkuchen“ oder „Fladenkuchen“. Also ein flacher Kuchen, der sehr ähnlich zu Brot ist.




