Der Ursprung der Schokolade – Die Anfänge in Mittelamerika

Die Lösung vom gestrigen Rätsel ist natürlich die Schokolade! Gestern hast du schon erfahren, dass Schokolade ihren Ursprung in Mittelamerika hat. Heute möchte ich dir noch etwas mehr über die Geschichte der Schokolade erzählen.

Der Ursprung der Schokolade - Die Anfänge in Mittelamerika
Ilonagotsch, CC BY-SA 4.0 https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0, via Wikimedia Commons

Der Kakaobaum wurde schon etwa 1500 v. Chr. von den Olmeken angebaut, die entlang des Golfes von Mexiko lebten. Sie habe vermutlich die Kakaofrüchte zu einem alkoholischen Getränk fermentiert.

Die Maya stellen aus den Kakaobohnen ein Getränk her, das schon an heutige Trinkschokolade erinnert. Sie fermentierten, trockneten und rösteten die Kakaobohnen und mahlten sie zu einer Paste. Diese mischten sie mit Wasser, Honig und Gewürzen wie Chili oder Vanille. Das Getränk wurde hauptsächlich bei religiösen Ritualen, Zeremonien und Festen getrunken, aber auch als Heilmittel und für seine anregende Wirkung genutzt. Für die Maya war die Kakaopflanze von göttlichem Ursprung und sie feierten jährlich ein Fest zu Ehren des Kakaogottes Ek Chuah.

Die Azteken übernahmen das Wissen über die Kakaopflanze und seine Nutzung von den Maya. Im Gegensatz zu den Maya tranken die Azteken das Kakaogetränk jedoch kalt und es war eher bitter. Auch für sie war Kakao ein göttliches Geschenk und nur Adligen, Krieger und anderen Eliten vorbehalten. Kakau war so wertvoll, dass Kakaobohnen sogar als Zahlungsmittel verwendet wurden. Diese mussten aber besonders schön und makellos sein, denn die Qualität der Bohnen waren für die Azteken sehr wichtig. Unser Wort „Schokolade“ leitet sich vermutlich vom aztekischen Wort „cacahuatl“ ab, was wahrscheinlich „bitteres Wasser“ bedeutet.

Wie die Schokolade nach Europa kam, erfährst du in einem zukünfigen Türchen! Ich verrate dir aber nicht wann, denn der Adventskalender soll ja eine Überraschung sein.